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Das Meerschweinchen stammt ursprünglich aus den südamerikanischen Anden. Das Klima dort ist eher unfreundlich und die Vegetation entsprechend karg. Sämtliche Futterpflanzen, die die Tiere dort vorfinden, sind von einem hohen Rohfaseranteil geprägt: Trockene Gräser, Samen, Wurzeln, Blätter und einige wenige Früchte.

Diese Art der Nahrung wird im über zwei Meter langen Darm der Tiere in einem langwierigen und sehr störanfälligen Gärprozeß aufgeschlossen.  

Viele der im Handel angebotenen, sog. Hauptfutter bestehen überwiegend aus Getreidekörnern.

Neben einem ungünstigen Calcium:Phosphpor-Verhältnis, das bei entsprechend veranlagten Tieren zu Problemen mit Harnsteinen führen kann, enthält Getreide hauptsächlich Kohlenhydrate, die „leicht verdaulich“  sind. Ebenso findet man häufig fettreiche Sonneblumenkerne oder auch Nüsse.

Da der Organismus des Meerschweinchens nicht für ein solch energiereiches Futter ausgelegt ist, verwundert es nicht, dass das Tier schnell zu fett wird.

Eine häufige Todesursache, der in unseren Haushalten lebenden Meerschweinchen ist übrigens die Leberverfettung!  

Um dem vorzubeugen, ist Zurückhaltung bei der Verfütterung von Kraftfutter geboten.

 Achten Sie daher auch auf die Zusammensetzung des Futters. Oft findet man grell bunt eingefärbte Stückchen, die den Anschein von Gemüse erwecken sollen, sowie Getreide, Erdnüsse und Mais. All das hat in einem guten Meerschweinchenfutter nichts zu suchen.

Lassen sie sich auch nicht beirren, von Verkäufern oder Packungsangaben, die besagen „füttern Sie, soviel das Tier fressen mag“. Die Hersteller sind schließlich bestrebt, ihre Produkte zu verkaufen.  

10 – 20 g pro Tier und Tag sind völlig ausreichend. Diese Menge entspricht etwa einem gehäuften Esslöffel.

Je mehr Grünfutter sie geben, desto geringer kann die tägliche Kraft-  futtermenge ausfallen.

Gutes Wiesenheu muß ständig zur Verfügung stehen. Es ist ein idealer Rauhfutterlieferant mit einem idealen Calcium:Phosphor-Verhältnis. Zusätzlich sind die Zähne der Tiere beschäftigt.  

Auch die diversen Leckerchen, die der Zoohandel anbietet, haben keinen echten Nährwert und machen einfach nur dick. Mit einem Stück Gurke oder einer Handvoll Gras tun Sie Ihrem Tier mehr Gutes.  

Die Hauptfütterung der Tiere sollte morgens und abends erfolgen:

Ich füttere morgens einen leicht gehäuften Esslöffel Kraftfutter und ein wenig Salat. Endivie, Eisberg, Chicoree oder Romana. Kopfsalat oder Lollo rosso sind meist stark mit Nitrat belastet und sollten daher nicht gegeben werden.

Die Größe eines mittleren Endivienblattes ist ein guter Richtwert für die morgendliche Salatmenge pro Tier.  

Lassen sie sich nicht von hungrigen Schweineaugen vor einem leeren Napf erweichen. Sollten die kleinen Vielfraße noch Kohldampf haben, haben sie immer noch genug Heu zum mampfen.

  Abends:

Karotte gibt es bei mir täglich. Eine kleine Möhre pro Tag und Tier genügt. Gurke ist neben dem absoluten Renner Löwenzahn, die Leibspeise aller Meerschweinchen. Auch davon sollte eine dicke Scheibe zum allabendlichen Programm gehören. Auch eine Apfelspalte gehört bei mir täglich dazu.

Neben Karotte, Gurke, Apfel, kriegen meine Schweine jeden Abend noch ein oder zwei andere Obst- oder Gemüsesorten. Je nachdem, was die Jahreszeit so zu bieten hat.  

Die folgenden Sorten kennen meine Tiere:  

- Fenchel        - Tomate        - Paprika       - Spinat

- Zucchini        - Melone        - Rote Beete   - Chinakohl

- Mais / auch die ganze Pflanze

- Sellerie / Blätter und Knolle

- Petersilie / Petersilienwurzel   - div. Küchenkräuter  

Sollten Ihre Tiere Banane mögen, darf es auch davon gelegentlich ein Scheibchen sein.

Leider mögen nicht alle Meerschweinchen Zitrusfrüchte wie z.B. Mandarine, Orange oder auch Kiwi. Das muss man einfach ausprobieren. Da auch bei Meerschweinchen die Vorlieben wechseln, sollte man zwischendurch immer mal wieder die bisher nicht so geschätzten Sorten anbieten.    

Im Frühjahr und Sommer kann man dann alle möglichen Kräuter sammeln: Löwenzahn, Spitzwegerich, Schafgarbe, Gänseblümchen, wilde Möhre, Brennessel (nur ganz jung und angewelkt oder als Heu verfüttern).

Sammeln Sie nur Pflanzen, die sie auch kennen. Es heißt zwar immer wieder, das Meerschweinchen verschiedene Giftpflanzen vertragen würden, aber ich denke nicht, dass man das ausprobieren sollte.  

Hier eine kleine Auswahl an ungiftigen und giftigen Wildpflanzen (KLICK)

Da die meisten Kohlsorten stark blähen können, sollten sie, wenn überhaupt nur in ganz kleinen Mengen gefüttert werden. Kohl hat übrigens auch die Eigenschaft, den Uringeruch der Tiere zu verstärken. Das kann bei bestimmten Wetterlagen durchaus unangenehm werden.  

Auf gar keinen Fall dürfen die Tiere grüne Pflanzenteile von Tomaten, Kartoffeln oder Bohnen fressen. Diese Nachtschattengewächse enthalten Giftstoffe, die für Meerschweinchen tödlich sind.  

Alles, was die Tiere noch nicht kennen, oder lange nicht mehr bekommen haben, sollte zu Anfang nur in kleinen Mengen gefüttert werden, damit sich die Verdauung langsam darauf einstellen kann.  

Meerschweinchen können nicht, wie die meisten anderen Tiere Vitamin C selbst bilden und sind, wie Affe und Mensch auf eine Zufuhr durch die Nahrung angewiesen.

Da Obst und Gemüse aus dem Supermarkt im Winter auch nicht immer taufrisch sind, gebe ich täglich eine Messerspitze Vitamin C-Pulver ins Trinkwasser. Sie müssen nicht die teuren Produkte aus dem Zoofachhandel nehmen. Das Pulver, das in Apotheke oder Supermarkt erhalten, erfüllt den gleichen Zweck und ist deutlich preiswerter.

Oft bekommt man im Zoofachhandel einen Kalkstein zum abnutzen der Zähne angepriesen. Der ist absolut überflüssig und kann sogar zu Problemen mit Niere und Blase führen.  

Um ein übermäßiges Längenwachstum der Zähne zu vermeiden, ist die Fütterung von gut strukturiertem Heu die wichtigste Grundlage. Ideal sind auch Zweige von ungespritzten Obstbäumen, Weide oder Haselnuss. Auch deren Laub darf verfüttert werden. Buche ist auf aufgrund des in bestimmten Wachstumsphasen erhöhten Gehaltes an Blausäure nicht zu empfehlen.  

Über die Verfütterung von hartem Brot streiten sich die Geister. Ich bin der Meinung, wenn die Tiere nicht übergewichtig sind, darf es einmal pro Woche schon ein Stück sein.  

Das die Meerschweinchen ständig Zugang zu frischem und sauberem Trinkwasser haben sollte selbstverständlich sein

                                                  

 

Ungeeignetes Buntfutter mit viel Getreide, wenig faserreichen Pellets, dafür grell bunt eingefärbte, kohlenhydratreiche, sog. Extrudate: Bäckereiabfälle, aufgearbeitet für die Tierfutterindustrie, die den Anschein von Gemüsestückchen erwecken sollen
hier ein deutlich höherer Anteil von Rauhfaser in Form von Pellets und getrocknetetn hartstängeligen Gräsern. der Getreideanteil ist gering und die wenig enthaltenen Extrudate sind nich mit künstlichen Farbstoffen behandelt. So soll ein gut strukturiertes Hauptfutter aussehen

info@happy-knuffels.de